Myoreflextherapie
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Neuromuskuläre Schmerztherapie Die Myoreflextherapie (abgek. MRT) verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse aus Fachgebieten der Hochschulmedizin mit bewährten Erfahrungen aus der manuellen Medizin. Mit der Erweiterung des Blickwinkels der Physik und der Biomechanik entstand ein effizientes und doch sehr sanftes Behandlungskonzept für eine Vielzahl von Schmerzzuständen im Zusammenspiel von Nerv-Muskel-Gelenk- und Knochen-Struktur. Bei der MRT geht es in erster Linie um die Auflösung einer zu hohen Anspannung im Muskel bzw. im Muskel-Nerven-System und damit um innere Entspannung und Entstressung. Mittels gezielten Fingerdrucks auf Muskel-Sehnen-Knochen-Übergänge wird eine Überspannung erzeugt, die durch Impulse ans Rückenmark und von dort ans Gehirn weitergeleitet wird. Das Gehirn, das den normalen gesunden Spannungszustand gespeichert hat, sorgt nun dafür, dass eine Neuregulierung eingeleitet wird. Die MRT deckt angespannte Muskelstrukturen und entsprechende Körperimpulse auf und macht sie dem Organismus bewusst. Nicht selten hört man vom Patienten: “da hat es mir ja noch nie weh getan“! oder „warum schmerzt es mich gerade im Schulterbereich, wo Sie mich ja gar nicht dort berühren?“ Viele Schmerzen erfahren eine Chronifizierung durch eine Verschlechterung der Bewegungsgeometrie, durch eine Aneinanderreihung von Schonhaltungen. Hier geht eine Verordnung von Schmerzmittel an der Ursache vorbei. Sie führt über das Ausblenden des Schmerzes oftmals zu einer weiteren Schädigung. Schmerz hat eine wichtige Signal- und Warnfunktion, um irreversible degenerative Selbstschädigungen des Organismus zu vermeiden. Somit ist die MRT eine sanfte Methode, das bisher sozusagen weggeschonte Schmerzgeschehen dem Patienten bewusst werden zu lassen und an der Wurzel angehen zu können. Mit den Grenzen der MRT offenbart sich gleichzeitig ein hochsensitives, differenzialdiagnostisches Verfahren. Nicht-Regulation oder Nicht-Reaktion bedeuten, dass die Schmerzproblematik eben nicht in einer gestörten Biomechanik begründet ist, sondern evt. gravierende Ursachen hat. Sehr früh kann damit zu anderen Fachdisziplinen verwiesen werden. Bei folgenden Erkrankungen kann die MRT erfolgreich angewendet werden: Akuten und chronischen Erkrankungen des gesamten Bereichs Bewegungsapparat, z.B. Ischiasbeschwerden, Bandscheibenvorfall, Arthrosen, chron. Schmerzen u.v.m. sowie auch bei Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus, Schwindel, Schlafstörungen, funkt. Bluthochdruck, funkt. Herzrhythmusstörungen, funkt. Atembeschwerden, Angst mit Verspannungszuständen nach Unfall, Panikattacken, Burn-out, ADS bei Kindern und Erwachsenen, begleitende Maßnahmen bei Kieferregulierungsmaßnahmen, bei hormonellen Störungen (Regelschmerzen, klimakterische Beschwerden) u.v.m. |