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Mineralsalze nach Dr. Schüßler

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts begründete der Arzt und Schüler Hahnemanns, Dr. Wilhelm Schüßler, die nach ihm benannte Schüßlertherapie.

Störungen und Krankheiten der Zelle entstehen nach Dr. Schüßler infolge von Mangelzuständen im Mineralstoffwechsel, welche sich durch die Zufuhr homöopathisch verdünnter Mineralstoffe beheben ließen. Die Biochemie hat ähnlich wie die Homöopathie ein breites Anwendungsspektrum.

Dr. Schüßlers Leitsätze:

"Die Krankheit des Körpers ist gleich der Krankheit der Zelle." (Rudolf Virchow, Zellularpathologe)

"Die Krankheit der Zelle entsteht durch Verlust an anorganischen Salzen (Mineralstoffen)." (Jacob Moleschott)

Dr. Schüßlers Schlussfolgerung:

"Dann muss die Gesundheit der Zelle und damit des Körpers entstehen durch Deckung des Verlustes."

"Um Schaden zu verhüten und um die Mittel aufnahmefähig für die Zelle zu machen, müssen dieselben potenziert (verdünnt) werden."

Kernsatz: Wenn der Mangel abgestellt ist, gehen die Betriebsstörungen wieder zurück.

Die Schüßlertherapie arbeitet als Substitutionsheilweise, d.h. sie versucht den Ursachen auf den Grund zu gehen. Was fehlt, muss entdeckt werden, erst dann kann der Mangel abgestellt werden. Somit kann wieder ein gesundes Spannungsverhältnis zwischen den Mineralstoffkonzentrationen innerhalb und außerhalb der Zellen hergestellt werden.
Der Unterschied zur Homöopathie ist der, dass dort die Minteralstoffe als Reize eingesetzt werden, in der Schüßler-Therapie aber zur Substitution (Ersatz).